NaturErleben Klövensteen

DerKlövensteen  ist ein spannender Naturraum, mit wunderschönen Landschaften und vielen heimischen Tieren und Pflanzen. Eine Welt mit unendlichen Geheimissen für kleine und große Forscher, junge und ältere Naturentdecker. 

Der Klövensteen braucht keinen Zoo! Aber wir brauchen einen naturnahen Ort für ökologische Bildung und interessante Naturerlebnisse.


Deshalb haben Klövensteensollleben, NABU Gruppe West, BI Rettet die Brünschenwiesen und zahlreiche Unterstützer NaturErleben Klövensteen entwickelt.  

NaturErleben Klövensteen ist eine Neuausrichtung des Wildgeheges als informeller Lernort mit Naturbeobachtungen, Naturlernen, Bewegung in der Natur und Naturerlebnissen für alle.

NaturErleben Klövensteen ist Bildung für nachhaltige Entwicklung.
 

NaturErleben Klövensteen ist unser Beitrag zur aktuellen Diskussion um die Zukunft des Wildgeheges.

NaturErleben Klövensteen besteht aus 3 Säulen: 

Heimische Wildtiere in natürlicher Umgebung

  • Betrieb als Wildgehege (5 Arten)
  • Extensive tiergerechte Haltung
  • Optimierung Sicht- und Schaumöglichkeiten
  • Lediglich Zufütterung

Naturerleben & Naturerfahrung

  • Tier- und Naturbeobachtung
  • Ausstellung „Tiere und Pflanzen im Klövensteen“
  • Bewegung in der Natur
  • Naturerlebnis-Spielplatz
  • Rundweg Schnaakenmoor

Naturpädagogisches Angebot

  • formell / informell
  • Themen Wald, Wiese, Moor
  • Kooperationen 

Folgende Maßnahmen schlagen wir vor: 

Tier- und Naturbeobachtung in freier Natur – es gibt so viel zu entdecken!

Das Wildgehege liegt landschaftlich vorteilhaft, mit Lebensräumen wie Wald, Bäumen, Feldhecken, Wiesen, Teichen und Mooren. Mit wenigen, kostengünstigen Maßnahmen lassen sich wunderbare Tierbegegnungen ermöglichen:

  • Eichhörnchen beobachten (Futterstelle optimieren)
  • Ansitze für freilebende Greifvögel
  • Vertikales Totholz für Spechte & Wildbienen
  • Dichte Feldgehölze für Vögel & Kleinsäuger
  • Ameisenhaufen
  • Eisvogelkästen und Fischbesatz Rüdiger Teich mit Beobachtungsdeck
  • Amphibien & Libellen am kleinen Teich mit kleinem Steg 
  • Stationäre Ferngläser am Hügel Sandmoorweg und am Schnaakenmoor

Naturlernen!

Das Irmgard-Greve-Haus wurde bereits 2018 als Ausstellungsraum genutzt. 

  • Neue dauerhafte Ausstellung zum Wald und Waldtieren
  • Kindgerecht
  • Ausleihe unterschiedlicher „Forschungsutensilien“ für kleine Insektenforscher, Naturdetektive oder Vogelbeobachter
  • Zuordnungsspiele aus Holz (welcher Pfotenabdruck zu welchem Tier; welches Blatt zu welchem Baum …)
  • Verbesserte Beschilderung

Bewegen in der Natur!

  • Freies Spiel in der Natur ermöglichen
  • Auf Bäume klettern
  • Im Bach einen „Staudamm bauen“
  • Klettertiere
  • Baumstammmikado
  • Wackelbrücke
  • Baumstamm balancieren
  • Waldspiele der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald

(Natur-) Spielplätze!

  • Den vorhandenen Spielplatz vom Sandmoorweg verlegen und als Naturerlebnis-Spielplatz hinter dem Irmgard-Greve-Haus ausbauen und erweitern
  • Tische & Bänke aus einfachem Holz zum Picknicken
  • Zusätzlich Sanierung und Verbesserung des Waldspielplatzes am Kövensteenweg 

Mehr Natur erleben – Arten- und Naturschutz stärken! 

  • Das Schnaakenmoor erleben – Öffnung des geschlossenen Rundwegs am Wildgehege
  • Maßnahmen zur Erhöhung der Biodiversität 
  • Fläche des ehemaligen Rotwildgeheges aufwerten 
  • Verbesserung der Gewässerökologie 
  • Randstreifen der Gräben nicht mehr mähen 
  • Wiesen im Gehege nicht mehr umbrechen, aussäen und düngen 
  • Gebietsheimische Pflanzengemeinschaften fördern (Wildblumen- und Streuobstwiesen, Gehölze pflanzen, Teiche & Gräben pflegen) 
  • Strukturen für Tiere und Pflanzen schaffen (Lesesteinhaufen, Totholzbereiche, vertikales Totholz, Nisthilfen) 
  • „Natur-Aktionstage“: Entkusseln der Moorflächen, Biotoppflege, Mahd mit Sensen, Nistkästen reinigen 

Tierhaltung

  • Kleine Tierhaltung nach § 43 BNatSchG als Tiergehege
  • Gehegehaltung als „Aufhänger“: „Lass uns mal zu den Wildschweinen gehen“ 
  • Gleichzeitig: Vielfältiges naturpädagogisches Angebot mit hohem Erlebniswert nutzen
  • Keine neuen Tierarten
  • Konzentration auf wenige heimische Arten
  • Extensive Haltung
  • Weitestgehend in natürlicher Umgebung


Konkret:

  • Rot- und Damwild und die Wildschweine bleiben – hoher Schauwert und tagaktiv
  • Sikawild und Mufflons laufen mit natürlichem Tod oder Vermittlung aus (nicht heimische Art)
  • Haustierarten (Lachshühner, Pommerngänse und Frettchen) werden nicht weiter gezüchtet
  • Nachzucht von Nerzen aus Artenschutzgründen (Zoo-Richtlinie) ist nicht mehr erforderlich
  • Greif- und Eulenvögel: Haltung wird nicht fortgeführt, da sehr anspruchsvoll und personalintensiv
  • Waschbären bleiben – schwer zu vermitteln, begeistern Jung und Alt, einfach zu halten 

Doppelstrukturen vermeiden – Synergien nutzen!

  • Es ist alles da – nichts muss neu erfunden und ausgebaut werden! 
  • 90+ Prozent der Besucher nutzen keine geführten pädagogischen Angebote
  • Naturpädagogik muss zum großen Teil selbsterklärend dargeboten werden 


Kooperationen mit: 

  • Zentrum für Schulbiologie und Umwelterziehung ZSU
  • Naturschutzverbänden
  • Regionalpark Wedeler Au
  • Schutzgemeinschaft Deutscher Wald

NaturErleben Klövensteen

Lesen Sie unser ausführliches Konzept.


Sie möchten mehr erfahren?

NaturErleben Klövensteen als Reaktion auf das Gutachten der Zooplanerin Monika Fiby. Lesen Sie unsere Stellungnahmen zu dem Gutachten.

Unsere Petition

Stoppt den Masterplan - Kein Wildtierzoo im Klövensteen!

Über 13.000  Bürgerinnen und Bürger haben unsere Petition unterzeichnet.  Im August 2018  wurden die Pläne für einen Wildtier-Zoo im Klövensteen durch unser Bürgerbegehren gestoppt.  


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